Flexible Arbeitszeitmodelle bei TRITUM - work@home Interview mit Björn und Paula

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Arbeitszeitmodelle im Vergleich – Remote, hybrid oder komplett im Office?

Für TRITUM ist es schon längst Alltag, was andere Unternehmen erst mit technischer und struktureller Umstellung integrieren mussten: work@home.
Wie lassen sich 100 % remote und Teambuilding vereinbaren? Wie gestaltet sich die Kommunikation, wenn man hybrid - also im Office sowie remote - arbeitet? Unsere Geschäftsführerin Antje und Frontend-Entwickler Tobi erzählen es uns im ersten Interview unserer Arbeitszeitenmodell-Reihe.

Wie sind die Sichtweisen von unserem Geschäftsführer Björn und Mitarbeiterin Paula zu den verschiedenen Topics? Und was macht das Arbeiten bei TRITUM so besonders? Erfahrt es in unserem zweiten „work@home-Interview“.

Unsere heutigen Interviewpartner

Björn:

  • Geschäftsführung
  • Team: TeamX und Team Jupiter
  • Aufgabenbereich: Strategic Consultant & Healthcare Expert sowie Teamleiter
  • Modell: Office
  • Special: Arbeitet manchmal aus dem Camper heraus.

Paula:

  • Mitarbeiterin
  • Team: Dandelion
  • Aufgabenbereich: Social Media Manager & Event Manager
  • Modell: Hybrid
  • Special: Seit April mit dabei und schon einige Veranstaltungen gerockt!

Topic: Soziales Umfeld und Kontakte

Das Pflegen von sozialen Kontakten am Arbeitsplatz ist bekanntlich im Homeoffice eingeschränkt und wesentlich schwieriger.
Frage: "Wie empfindest du die Möglichkeit, soziale Kontakte zu deinen Kolleg:innen zu knüpfen und zu pflegen? Was tut TRITUM dafür, dass die Mitarbeiter:innen, egal ob remote oder im Office, ihre sozialen Kontakte am Arbeitsplatz pflegen können?"

Paula: "Da ich einmal in der Woche im Office bin, habe ich regelmäßig Kontakt zu den Kolleg:innen vor Ort. Wir hatten auch schon unser erstes Teamevent, wo ich alle kennengelernt habe. Das Besondere bei uns im Team Dandelion ist auch, dass wir bei den Veranstaltungen eng zusammenarbeiten und die Events live begleiten. Das schweißt uns nochmal mehr zusammen und stärkt den Team-Spirit." 

Björn: "Bei mir bietet das familiäre Umfeld und die Infrastruktur zuhause keine Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Das ist aber auch gar nicht weiter schlimm, denn ich brauche die klare Trennung von meinem Arbeitsplatz und privaten Umfeld. Alleine schon der Weg mit dem Rad ins Office lässt mich positiv in den Arbeitstag starten. Im Büro habe ich viele soziale Kontakte und brauche persönlich die Kommunikation live und in Farbe. Natürlich habe ich trotz Arbeit im Office viele online Meetings. Umso mehr will ich den Austausch mit den Kolleg:innen bspw. in unserer gemütlichen Agentur-Küche nicht missen."

Topic: Absprachen und Kommunikation

Gerade bei der Zusammenarbeit an Projekten ist nichts wichtiger als Kommunikation.
Frage: "Wie funktionieren für dich die Prozesse von Absprachen und Briefings, wenn Mitarbeiter:innen nicht vor Ort sind, am besten? Welche Strategie hat TRITUM für die bestmögliche Kommunikation entwickelt?"

Paula: "Ich fühle mich von den Briefings immer gut abgeholt. Je nach Projektart und -stand finde ich Absprachen vor Ort tatsächlich besser. Wenn es zum Beispiel um Brainstorming oder kreative Arbeiten geht, dann ist das in kleiner Runde im Office einfacher. Bei Recherche und Dokumentation kann ich mich im Homeoffice besser konzentrieren. Das bekommen wir im Team aber immer gut organisiert. In den wöchentlichen Refinements gehen wir alle Aufgaben gemeinsam durch. So ist jeder auf dem neusten Stand."

Björn: "Soziale Kontakte mögen remote schwerer zu pflegen sein, das Arbeiten im Homeoffice hat allerdings für mehr Ordnung im Arbeitsalltag gesorgt. Unser TeamX ist seit Tag eins vollständig remote. Klare Kommunikationsregeln sind also ein Muss. Genaue Dokumentationen sind bei uns in der technischen Entwicklung sowieso sehr wichtig.
Team Jupiter war früher hauptsächlich im Office und ist dann sukzessive ins Remote gewechselt. Damit ging eine größere Umstellung einher, aber auch das ist heute kein Problem mehr.
Parallel zu den engagierten Teams haben wir diverse Systeme, die Dokumentationen und Absprachen deutlich vereinfachen. Ticketsystem, Chats und Online Meetings bilden eine super Kommunikationsbasis. Zusätzlich nehmen wir Projektmeetings auf und teilen sie auf unserem internen Vimeo-Account. So sind wir alle immer up-to-date."

Topic: Business- und Wissenssilos

Die Arbeit im Homeoffice fördert das Problem von Wissenssilos, so dass der Überblick über Projekte und Arbeiten in anderen Teams schwerfällt.
Frage: "Wie schätzt du deine Übersicht über die Projekte und Aufgaben der anderen Mitarbeiter:innen ein? Fühlst du dich up to date? Welche Möglichkeiten gibt es bei TRITUM, um auf dem neusten Stand zu bleiben?"

Paula: "Da ich relativ neu im Team bin, finde ich das etwas schwieriger zu beantworten. Es gibt regelmäßige Updates über Projekte und News in unserem TRITUM All-Meeting. Trotzdem ist der direkte Kontakt im eigenen Team natürlich viel stärker. Ansonsten hat man online eigentlich eher weniger Kontakt zu den anderen Teams und Projekten. Da ist es manchmal vorteilhaft, auch im Office zu sein und den ein oder anderen dort zu sehen."

Björn: "Wir haben unser monatliches TRITUM-ALL-Meet, aber das reicht bei Weitem nicht aus, um alle Infos zu Projekten und Teams auszutauschen. Da ist dann jedes Teammitglied selbst verantwortlich, in wie weit er oder sie sich informiert. Die Möglichkeiten bieten wir unseren Mitarbeiter:innen mit regelmäßigen News, Meetings und in Chat-Kanälen. Ich würde sagen, wir sind hier auf einem guten Weg und bauen die interne Kommunikation weiter aus. Bald folgt ein teamübergreifendes, internes Projekt, an dem dann alle Teams gemeinsam arbeiten werden."

Topic: Arbeitsmoral, Vertrauen, Disziplin 

Für Arbeitnehmer:innen aber auch für die Arbeitgeber:innen ein heikles Thema, bei dem es schnell zu Konflikten kommen kann.
Frage: "In wie weit beeinflusst der Ort deines Arbeitsplatzes deine Arbeitsmoral und deine Einstellung zu der Arbeit von anderen? Was macht TRITUM, um diesen Konflikten entgegenzuwirken und eine gesunde „Kontrolle“ zu haben?"

Paula: "Ich bin zuhause deutlich weniger abgelenkt als im Office. Das geht denke ich jedem so. Wenn man mit Kolleg:innen in einem Raum sitzt, kommt man natürlich eher ins Gespräch und kann sich schnell austauschen. Das hat meiner Meinung nach beides Vor- und Nachteile. Ideenfindung und Absprachen sind so teilweise einfacher, aber konzentrierte Arbeiten mache ich dann doch lieber im Homeoffice. Umso besser, dass wir bei TRITUM beide Möglichkeiten haben. An meiner Motivation ändert mein Arbeitsplatz aber nichts."

Björn: "Als Geschäftsführer bin ich da total entspannt. Vertrauen steht bei mir an erster Stelle. Wer alles kontrolliert und überwacht, macht nicht nur die Projekte, sondern auch die Mitarbeiter:innen „kaputt“. Daher ist meine Devise : „Unterstützung statt Kontrolle.“ Bei TRITUM sind wir alle ein Team, keiner steht höher als der andere. Wir können uns aufeinander verlassen und das schafft eine enorme Vertrauensbasis. Im Gegenteil bekomme ich oft sogar Feedback von den Mitarbeiter:innen, dass ein Projekt so viel Spaß gemacht hat, dass sie sich noch mehr reingehangen haben. Was soll ich da noch „kontrollieren“, die Ergebnisse sprechen für sich. Teamwork makes the dream work."

Topic: Bindung, Identifikation, Dazugehörigkeit

Gerade wenn man nicht vor Ort ist, kann es zum Konflikt bei der Identifikation von Mitarbeiter:innen und Unternehmen kommen.
Frage: "Fühlt ihr euch mit eurem Unternehmen verbunden? Wie unterstützt TRITUM die Identifikation seiner Mitarbeiter:innen mit dem Unternehmen?"

Paula: "Wie gesagt, ich bin erst ein halbes Jahr dabei und kann mich da auch eher auf unser Team Dandelion beziehen. Ich fühle mich seit Tag eins integriert und super lieb aufgenommen. Es ist wirklich ein Arbeiten auf Augenhöhe und das macht Spaß! Auch die Projekte und Veranstaltungen sind genau das, was mir liegt."

Björn: "Als Mitgründer bin ich natürlich mit dem Unternehmen tief verwurzelt. Ich bin Teil von zwei Teams und wir nehmen uns gegenseitig mit. Da ist es egal, wer wie lange dabei ist und ob er oder sie remote oder im Office sitzt. Deshalb mache ich mir keine Gedanken darüber. Ich denke die Identifikation ist dadurch so gut, da wir wirklich unseren Fokus auf die Teamarbeit legen. Keiner möchte seine Teammitglieder enttäuschen, das schafft eine ganz andere Dynamik und einen großen Zusammenhalt. Und dafür muss man sich nicht mal ständig im Office treffen. Klar, Luft nach oben ist immer – aber wir sind schon sehr gut aufgestellt was die Identifikation mit TRITUM angeht."

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