Welcome to "internet security" in Phantasialand

TRITUM /

Unser Head of TYPO3 Ralf Zimmermann besuchte am 24. und 25. September die Internet Security Days 2013 in Brühl. Im Folgenden schildert er seine Eindrücke und gibt einen kleinen Überblick über den Ablauf der 2-tägigen Konferenz.

Da ich in den Genuss eines Freitickets für die Internet Security Days durch die TYPO3 Association gekommen bin, beschloss ich, mir das Ganze einmal genauer anzuschauen. Erst einmal zur Location: Das Phantasialand in Brühl ist ein einmaliger Tagungsort. Die Tagung selbst fand im Quantum, das Mittagessen und die Abendbespaßung in einigen anderen Locations statt. Kulinarisch konnte man echt nicht meckern. Das Frühstücksbuffet sowie das Mittagessen waren von hoher Qualität, auch wenn nichts die Verpflegung des Food-Camps... ähm ich meine beim eCommerce-Camp übertreffen kann.

Inhaltlich war es eine gute Mischung aus Strategie und Technik, wobei die technischen Inhalte für meinen Geschmack nicht genug in die Tiefe gingen. Immer wenn es spannend wurde, war die Zeit leider schon vorbei, was allerdings den kurzen Redezeiten von meist einer halben Stunde geschuldet war.

Thematisch ging es neben (D)Dos Angriffen, Botnetzen und Spionage auch um Technologien wie IPv6, Intrusion prevention -und detection Systeme und verschieden geartete Firewallsysteme. Auch wurden Gefahren durch neue Szenarien wie BYOD (Bring your own device) diskutiert. Nebenbei erfuhr ich, wie ich einen gewinnbringenden Malware Shop in den Niederlanden betreiben könnte und lernte einen erfolgreichen Geldfälscher (Hans-Jürgen Kuhl) kennen.

Zu meiner großen Freude gab es einen von mir sehr geschätzten Überraschungsredner, Andy Müller Maguhn, ehemaliger Vorstand des Chaos Computer Clubs und Betreiber des Datenreisebüros. Er war angereist, um zusammen mit Klaus Landefeld von eco e.V./ DE-CIX über Internetsicherheit im Licht von PRISM zu reden. Von Andy stammt auch das Zitat in der Überschrift "welcome to internet security in Phantasialand". Da er zu den Menschen gehört, die die Snowden Papiere eingesehen haben, hatte er viele spannende Details zu erzählen. Zwar waren hierfür 1 1/2 Stunden anberaumt, jedoch reichte die Zeit bei weitem nicht aus.

Alles in allem handelte es sich bei den diesjährigen Internet Security Days um eine gelungene Veranstaltung, zu deren Fortsetzung ich im nächsten Jahr gerne wiederkomme.