Content Commerce Camp in Leipzig #cococa16 | #cocosum

TRITUM /

Am 3. Juni 2016 fand das Content-Commerce Camp in Leipzig statt. Bei TRITUM wollten wir uns neben den eher technisch ausgerichteten Veranstaltungen (wie dem TYPO3 Camp Stuttgart oder dem TYPO3 #CertiFUNcation Day) auch den Content-Bereich nicht entgehen lassen. Daher besuchte Laura als Vertretung des TRITUM Marketing Teams das Barcamp in der Villa Rosental. Mit knapp 30 Teilnehmern war das Event sehr "barcampig" und gemütlich. Niemand kam mit vorbereiteten Talks.

Die Vermischung von Content-Commerce Summit (der Konferenz, in dessen Rahmen das Barcamp stattfand) und Barcamp war für mich irgendwie etwas verwirrend. So gab es leider keine Kommunikation im Vorfeld, was man am Tag des Camps zu erwarten hat. Gewünscht hätte ich mir bspw. eine grobe Einschätzung darüber, wie viele Teilnehmer es werden, wie viele Räume es für Sessions gibt und auch wann es welche Mahlzeiten gibt ;)

Selbst mit fast 15 Minuten Verspätung war ich mit eine der ersten Teilnehmer am Veranstaltungsort, da es kein Frühstück gab, ging es gleich in die erste Smalltalk-Runde mit schon anwesenden Teilnehmern. Der Sessionplan war dann tatsächlich ruck zuck gefüllt, es ergab sich eine bunte Mischung aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops – insgesamt wurden es 10 interessante Sessions.

Die von mir besuchten Sessions im Überblick: 

1. Session: Snapchat

Aus einer fixen Idee heraus ergab sich meine eigene Session: Snapchat und der Einsatz im Unternehmen – yay oder nay? Wir machten eine kleine Einführung und diskutierten die möglichen Einsatzgebiete. Ich zeigte kurz, wie man als Unternehmen Geofilter einsetzen kann und welchen aus meiner Sicht "best practice" Accounts ich folge. Gerade für Veranstaltungen ergibt sich aus unserer Sicht ein Mehrwert, allerdings ist noch strittig, welche Zielgruppe man tatsächlich über dieses Medium erreicht.

2. Session: Bloggen

Hier wurde darüber darüber diskutiert, wo man Inhalt für seinen Unternehmensblog findet und welche Erfahrungen die Teilnehmer bislang mit Bloggen im Allgemeinen gemacht haben. Über die Vor- und Nachteile der Nutzung der Kommentarfunktion bis hin zur Streuung der Beiträge über verschiedene Medien wurden einige relevante Themenfelder angesprochen.

Mittagspause

Zum Mittag gab es belegte Brötchen. Es muss ja nix aufregendes sein, aber ein wenig mehr Auswahl hätte mir gut gefallen :)

3. Session: Agiles Projektmanagement?

In der 14 Uhr-Session wurde darüber diskutiert, ob Redaktionsplanung agil oder nicht agil geschehen sollte bzw. kann. Den Fragen, was überhaupt sinnvoll und umsetzbar ist, wurde hier nachgegangen. Es wurde über Vor- und Nachteile von verschiedenen Projektmanagementmethoden gesprochen und das Anliegen eines Teilnehmers geklärt, ob der Einsatz agiler Methoden für die Redaktionsplanung des Blogs seines Onlineshops in Frage kommt. 

4. Session: Wie sag ich's meinem Programmierer?

In dieser Diskussionsrunde waren die Teilnehmer in zwei Lager aufgeteilt: Sicht der Programmierer & Sicht der Nicht-Programmierer. Fazit dieser Stunde war es, dass man sich vor Beginn eines Projekts kennenlernen sollte, um nicht erst in Konfliktsituationen aufeinander zu treffen – sinnvoll wäre bspw. ein kleines Wörterbuch für häufig genutzte Begriffe, um gegenseitiges Verständnis für die jeweilige Arbeit zu schaffen.

5. Session: GIFs als Hipster-Medium

Es gab eine heiße Diskussion über diese schon in die Jahre gekommene Technologie und mögliche Einsatzszenarien. Der Moderator dieser Session setzt in seinem Unternehmen gerade eine Marketingmaßnahme mit GIFs um und erkundigte sich in der Runde nach Feedback zur Idee. Bis auf einen absoluten Gegner von GIFs waren alle der Meinung, das das Medium ein großes Potential birgt und sich Content gut damit verknüpfen bzw. verbreiten lassen kann. 

Ob sich das Abendessen im Vergleich zum belegte-Wurstbrot-Buffet vom Mittag noch gebessert hat, kann ich nicht beurteilen, da ich leider nach Ende der Sessions los musste. Es war definitiv ein guter Einblick in die Welt der Content-Strategien mit interessanten Leuten und einem regen Austausch. Ich haben einige wissenswerte Anregungen für die Arbeit bei TRITUM mitnehmen können und sage vielen Dank für die Organisation dieses entspannten Barcamps!

Was sagen die anderen?